Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) Darmstadt ruft gemeinsam mit Exil-Iranerinnen und
-Iranern am 05. März 2026 um 18:30 Uhr auf dem Friedensplatz in Darmstadt zu einer
Solidaritätskundgebung für die iranische Freiheitsbewegung und für Israel auf.
Seit 47 Jahren hält das islamistische Mullah-Regime die iranische Bevölkerung in Geiselhaft. Es hat
Oppositionelle gefoltert, Frauen systematisch entrechtet, Minderheiten verfolgt und tausende
Menschen hinrichten lassen. Immer wieder wurden Proteste blutig niedergeschlagen. Erst zu Beginn
dieses Jahres wurden Zehntausende Demonstrierende brutal ermordet. Dieses Terrorregime darf
keine Zukunft haben.
Mit dem Tod von Ayatollah Ali Chamenei ist eine historische Zäsur eingetreten. Für viele Iranerinnen
und Iraner eröffnet sich die reale Möglichkeit, dass die Herrschaft der Islamischen Republik an ihr
Ende kommt.
Philip Krämer, Vorsitzender der DIG Darmstadt, erklärt:
„Das Regime in Teheran steht für systematische Folter, Massenhinrichtungen und die Unterdrückung
einer ganzen Gesellschaft. Wer heute schweigt, verrät die mutigen Menschen im Iran, die seit Jahren
für Freiheit und Würde kämpfen. Unsere Solidarität gehört der iranischen Freiheitsbewegung und dem
Staat Israel, der seit Jahrzehnten offen mit Vernichtung bedroht wird.“
Die Islamische Republik hat die Zerstörung Israels zur Staatsdoktrin erhoben. Sie finanziert und
bewaffnet Terrororganisationen wie Hamas und Hisbollah und treibt ihr Atomprogramm voran. Das ist
keine regionale Auseinandersetzung, sondern eine gezielte Bedrohung jüdischen Lebens weltweit
und eine Gefahr für die internationale Sicherheit.
„Ein Ende der Islamischen Republik wäre nicht nur eine Befreiung für die Menschen im Iran, sondern
auch ein entscheidender Schritt für die Sicherheit Israels und die Stabilität im Nahen Osten“, betont
Anika Schmütz, Vorstandsmitglied der DIG Darmstadt.
Die DIG Darmstadt warnt zugleich vor einer verschärften Bedrohungslage in Deutschland und
Europa. Jüdische, israelische und amerikanische Einrichtungen sowie Vertreterinnen und Vertreter
der iranischen Diaspora stehen verstärkt im Fokus möglicher Vergeltungsaktionen durch regimenahe
Akteure.
Philip Krämer fordert: „Der Schutz jüdischer Gemeinden und gefährdeter Einrichtungen muss jetzt
konsequent verstärkt werden. Wir dürfen nicht warten, bis etwas passiert.“
Mit Blick auf die öffentlichen Trauerbekundungen für Ali Chamenei findet Anika Schmütz klare Worte:
„Es ist unerträglich, wenn hierzulande Trauerzeremonien für einen Mann stattfinden, unter dessen
Verantwortung Menschen gefoltert, erschossen und massenhaft hingerichtet wurden. Die
Revolutionsgarden müssen endlich mit einem umfassenden Betätigungsverbot belegt werden.
Vermögenswerte von Regimeangehörigen in Deutschland gehören eingefroren.“
Die DIG Darmstadt ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, am 05. März ein sichtbares Zeichen zu
setzen: für Freiheit im Iran, für die Sicherheit Israels und für den Schutz jüdischen Lebens auch in
Deutschland.
Friedensplatz, Darmstadt, 5. März 2026, 18:30 Uhr